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Halbmarathon hat die Nase vorn
erschienen am 18.04.2016 | TAUNUS ZEITUNG

Knapp 1000 Teilnehmer gehen auf der Jagd nach der besten Zeit auf die Strecke durchs Weiltal

Der Halbmarathon läuft der klassischen Marathonstrecke den Rang ab, und mehr Starter als in Arnoldshain gingen beim 22 Kilometerlauf in Emmershausen an den Start. Doch der Landschaftsmarathon durch das Weiltal hat von seinem Reiz noch nichts eingebüßt.

Die Grafik mit den Teilnehmerzahlen beim Weiltalweg-Landschaftsmarathon auf der Homepage des Naturparks ähnelt dem Höhenprofil der Strecke. 2007 wurde erstmals die 1000 geknackt, 2009
mit über 1400 Gesamtteilnhmer ein Höhepunkt erreicht, dann ging es auf und ab, so um die 1200er-Marke, im vergangenen Jahr fiel man wieder knapp unter die 1000, und auch diesmal ist man darunter geblieben.
Seit 2014 ist die Zahl der Halbmarathonläufer größer als die der Vollstreckenläufer. Während die Marathonläufer in Arnoldshain von   Landrat Ulrich Krebs (CDU) auf die 42,195 Kilometer lange Strecke geschickt wurden, übernahm dies für die Halbmarathonläufer in Emmershausen der Weilroder Bürgermeister Axel Bangert (SPD). Um 10.30 Uhr gab er den Startschuss, da waren die Marathonläufer talaufwärts bereits seit einer Stunde auf der Strecke. In Emmershausen rechneten die Experten nicht vor 1,30 Stunden mit dem ersten Ankömmling, zumal Vorjahressieger Marco Diehl nicht am Start war.

Busse bringen Sportler

Gegen 9.30 Uhr kam der erste Bus aus Weilburg mit Sportlern in Emmershausen an, man hatte also genug Zeit für die Startvorbereitungen
und Anmeldungen. Bis auf 448 Halbstreckenläufer füllte sich das Anmeldezelt und der Startplatz von Minute zu Minute. Wer die Startnummer hatte und sein Gepäck im Transportauto verstaut hatte,
begann mit den persönlichen Startvorbereitungen. Die einen trabten auf der Strecke schon ein Stück voraus, kehrten wieder um, machten Lockerungs- oder Dehnungsübungen. Manche verzichteten aber auch auf großes Aufwärmen, standen lieber in Gruppen zusammen, tauschten Erfahrungen aus oder trafen alte Bekannte. Die meisten sind Stammkunden des Naturparks Taunus, der den Lauf ausrichtet. Es gibt
Einzelläufer, aber viele Reisen auch in Mannschaftstärken an und gehen für Vereine an den Start. „Wir sind mit Sicherheit das stärkste Team“, sagte eine Läuferin aus Wetzlar-Naunheim, die mit 45 Gleichgesinnten
angereist war. Der Raum Wetzlar war auch durch eine Gruppe aus Aßlar vertreten, und alle waren sich mehr oder weniger einig: Das besondere
des Weiltalmarathons sei die Landschaft, sagten die zum Teil auch stadterfahrenen Läufer. Und: „Super organisiert“, lobten zwei Sportler aus Aßlar. „Man merkt, dass Läufer den Lauf organisieren“, kam auch ein dickes Kompliment von zwei Läufern von der TG Camberg dazu.
Einheimische Läufer waren auch zahlreich am Start. Beispielsweise von der TSG Wehrheim: Unter 2 Stunden zu bleiben war für die Läufer, die mit Dirk Sitzmann auf den Statschuss warteten keine Frage. 1.56 zeigte die Zieluhr im letzten Jahr an, das wollte Sitzmann unterbieten. Auch die SG Anspach war mit einem ambitionierten Team dabei, unter anderem
mit dem Hasenberg-Schulleiter Thomas Hergett. Der TUS Weilnau ging unter anderem mit Förster Thomas Götz auf die Strecke vor der eigenen Haustür. Für die Besucher, die sich im Emmershausen eingefunden
hatten sowie die Helfer des SV Emmershausen war das Wetter ja nicht so toll, aber die meisten Läufer fanden es „optimal“. Auf den Regenschauer unterwegs hätten sie aber sicher alle gerne verzichtet.

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