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Triathlet düpiert die Lauf-Spezialisten
erschienen am 18.04.2016 | USINGER ANZEIGER

Darmstädter Dieter Metz gewinnt 14. Auflage / Wiegand auf Position drei

SCHMITTEN (kie). Nachdem Vorjahressieger Marco Diehl (DVAG  Marathon Team) abgesagt hatte (der Mann aus Butzbach lief am vergangenen Wochenende den Wien-Marathon), war klar, dass es bei der 14. Auflage des Weiltalweg-Landschaftsmarathons einen Nachfolger
für den fünffachen Sieger aus der Wetterau geben würde. Diesmal war es
ein Triathlet, der den reinen Läufern die Hacken zeigte. Dieter Metz (M 45) vom TriTeam DSW Darmstadt mischte von Beginn an in der  Führungsgruppe mit, sorgte mit fürs Tempo und hatte am Ende das Glück des Tüchtigen auf seiner Seite. Mit 2:45:24 Stunden setzte sich der Ironman-Europameister (Altersklasse) aus Südhessen knapp gegen Lorenz Köhl (TGM SV Jügesheim) durch, der nur 16 Sekunden länger unterwegs war und sich mit dem AK-Sieg bei den M-50ern trösten
konnte. Platz drei in der Endabrechnung ging an einen „alten Bekannten“.
Für Frank Wiegand (Team Passtschon 98) war es der bereits 13. Marathon-Start im Weiltal. Der Kelkheimer kämpfte sich durch und wurde im Ziel auf der Hainallee in Weilburg mit 2:47:34 Stunden (2. M 50) gestoppt. Insgesamt blieben auf den klassischen 42,195 Kilometern von
Schmitten/Arnoldshain nach Weilburg acht Langstreckler unter der „Drei-Stunden-Marke“. Darunter auch der beste Taunusmann. Michael Eitner (TV Burgholzhausen) wurde nach 2:56:18 Stunden Siebter und konnte „Silber“ in der Altersklasse M 45 bejubeln. Innerhalb von knapp drei Minuten hatten drei weitere M-45er die Herausforderung bestanden.
Den Anfang machte Rainer Schuckart (SC Oberursel/13.) mit 3:04:15
Stunden (4. M 45), gefolgt von Knut Witt (TV Stierstadt/14.) in 3:04:59 Stunden (5. M 45) sowie Alexander Demandt (TSV Ober-Erlenbach/16.) mit 3:07:43 Stunden (7. M 45). Seite an Seite liefen die „Butz-Brüder“ Heinz (1. M 60) und Kurt (2. M 60) zeitgleich mit 3:19:03 Stunden ins Ziel. Einen Wimpernschlag (1,1 Sekunden) danach kam Jörg Koloss (TSG Wehrheim/12. M 45) ins Ziel. Bei den Frauen lieferte Anke Hoilljesiefken
von Spiridon Frankfurt in 3:04:05 Stunden (1. W 40) einen nie gefährdeten
Start-Ziel-Sieg ab. Katja Friedländer-Tiller (Main Ausdauershop Niedernberg) konnte nach 3:15:48 Stunden (2. W 40) durchschnaufen und Esther Delp (OCR Frankfurt) hatte den Marathon nach 3:26:58 Stunden (1. W 35) hinter sich gebracht. Silke Böhm (vereinlos, aus Weilrod) fand sich in der Frauen-Wertung nach 3:53:28 Stunden (4. W45) auf Position 24 wieder. Die Entscheidung um die drei Top-Positionen über 22 Kilometer entwickelte sich zu einer knappen Angelegenheit, denn dass Spitzentrio trennten nur 19 Sekunden. Christian Alexandru Acs (Petrosani/M-40) konnte nach 1:23:48 Stunden jubeln. Ausdauerdreikämpfer Jens Laue (TriCity Darmstadt) holte sich in 1:24:04 Stunden den AK-Sieg in der M-
35 und setzte sich damit hauchdünn gegen Florian Heck (Tri2gether) durch, dessen 1:24:07 Stunden den AK-Sieg bei den M-20ern bedeuteten. Im Feld der Frauen sah es lange nach einem klaren Sieg von Nadja Löbel aus, die ein strammes Tempo vorgelegt hatte. Doch die Weilroderin (W 30) hatte vielleicht ein wenig überzogen. Prisca Lepper-Schwarzer (RFC Oberstedten/W 45) war ständig in Lauerposition. Die Duathlon-Spezialistin
spielte gegen Ende des Rennens ihre Routine voll aus und holte sich mit
1:38:07 Stunden gegenüber 1:40:14 Stunden noch den Gesamtsieg. Auf der Zwölf-Kilometer-Kurzstrecke gab es in 43:07 Minuten einen Taunus-Sieg durch Christian Spaich (TSG Oberursel/M-40). Die Frauenwertung wurde nach 48:33 Minuten eine sichere Beute von Sarah Haustein (Team Naunheim.de/W 20).

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